Archiv für Juni 2012

Jun 2012 27

Jagdfreie Grundstücke mitten im Revier? Urteil des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofs vom 26. Juni 2012


Noch´n Tiefschlag für die Jagd!

Als ob wir Jäger nicht schon genug gebeutelt würden, hat jetzt die große Kammer des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte in Straßburg im Verfahren 9300/07 am 26.Juni 2012 entschieden, dass ein Grundstückseigentümer, der Zwangsmitglied seiner zuständigen Jagdgenossenschaft ist, die Jagd auf seinen Grundstücken nicht dulden muss, wenn er sie aus ethischen Gründen ablehnt. Dann nämlich greift die Mitgliedschaft in der Jagdgenossenschaft in sein Eigentum ein und verletzt damit Art. 1 Zusatzprotokoll 1 der Menschenrechtskonvention. In dieser Weise hatte der Gerichtshof, insoweit abweichend von der deutschen höchstrichterlichen Rechtsprechung, schon in den Fällen Chassagnou u. a ./. Frankreich und Schneider ./. Luxemburg entschieden.

 Es hätte noch schlimmer kommen können

Aber nicht viel. Immerhin lässt die Entscheidung das deutsche Reviersystem unangetastet. Auch räumt der Gerichtshof ein, „dass das deutsche Jagdrecht als ein Mittel zur Regelung der Benutzung des Eigentums im Einklang mit dem Allgemeininteresse“ im Sinne der Menschenrechtskonvention gelten kann – will sagen, grundsätzlich habe der Staat ein Interesse an der vernünftigen Regulierung von Wildbeständen. Aber damit hat sich´s dann schon – das Gericht hält die Jagd für unvereinbar mit dem Interesse des Grundstückseigentümers am „friedlichen Genuss seines Eigentums“ („his right to the peaceful enjoyment of his property“). Das liest sich ein wenig  so, als hindere der Jagdbetrieb einen Grundstückseigentümer daran, friedlich auf der Wiese im Liegestuhl über einem Gläschen Rotwein den Sonnenuntergang zu geniessen; so richtig fetzig wird das ethische Unwohlsein, die „Ablehnung der Jagd aus Gewissensgründen“, nicht wiedergegeben.

 Und die Folgen?

 Wir Jäger haben noch eine Gnadenfrist, und gänzlich hilflos sind wir auch nicht, denn:

                   das Urteil ist zwar völkerrechtlich bindend und verpflichtet die Bundesregierung zum Handeln, ist aber nicht unmittelbar wie Bundesrecht anwendbar; zunächst müsste also die Bundesgesetzgebung das BJagdG ändern und den Austritt aus der Jagdgenossenschaft aus ethischen Gründen zulassen;

                  Gerichte sind an das Urteil nur gebunden, wenn der Menschenrechtsverstoss als Vorfrage in einem Prozess auftaucht, z.B., weil ein Jagdgenosse vor dem Verwaltungsgericht auf Feststellung klagen würde, dass sein erklärter Austritt aus seiner Jagdgenossenschaft aus ethischen Gründen rechtswirksam sei – ein Verfahren, das allerdings Jahre dauern kann;

                  Dabei wird es nicht leicht fallen, die „ethischen Gewissensgründe“ darzutun, wenn ein Jagdgenosse seit 20 Jahren die Jagd duldet, Jagdpacht eingefordert und auf den Jagdessen des Beständers immer kräftig mitgefuttert hat!

                  Eine unmittelbare Wirkung für einzelne Jagdgenossen gibt es nicht – die können also den Austritt aus der Jagdgenossenschaft noch nicht wirksam erklären, weil das unserem bisherigen Recht widerspricht, und

                  Sie können vor allem Jägern nicht die Jagd verbieten.

                  Vollstreckbar ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes nicht.

 Ausblick

 Aber machen wir uns nichts vor: die Gesetzesänderung wird kommen, und es wird genügend Mitbürger geben, die daraus Honig saugen und der Jagd „Knüppel in den Weg“ werfen werden. Das kann dann allerdings:

                   dazu führen, dass ein Jagdausübungsberechtigter die Jagdpacht mindert, wenn Flächen aus seinem Revier herausfallen, oder

                  dass er gar wegen Wegfalls der Geschäftsgrundlage die Pacht generell herabsetzt oder gar ausserordentlich kündigt, und dass

                  die Jagdverweigerer weder Jagdpacht noch gar Wildschadensersatz bekommen,

                  die volkswirtschaftlich unerträglichen Wildschäden noch zunehmen,

                  die Hege beeinträchtigt wird und vielleicht

                  viele Reviere unverpachtbar werden, erst recht, wenn die Pläne einiger Landesgesetzgeber zur Verschlimmerung der Landesjagdgesetze (die ja zum Teil schon umgesetzt wurden) Wirklichkeit werden sollten.

 Eigentlich ein schönes neues Feld für Rechtsanwälte!

 Ihr

Dr. Wolfgang Lipps

Rechtsanwalt – Geschäftsführer

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Jun 2012 20

Before I do, I’ll admit you’re the only person who has caused


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Jun 2012 09

Zoo Eberswalde – eine Katastrophe bahnt sich an


<Gastbeitrag>

Der Zoo Eberswalde gehört zu den besten kleinen zoologischen Gärten in Deutschland und ist eine der wenigen Attraktionen der Stadt Eberswalde. Leider ist er jetzt Gegenstand, oder vielmehr Spielball, einer Posse mit ernstem Hintergrund – possenhaft ist das Verhalten der Verantwortlichen, allen voran Zoodirektor Dr. Hensch und Bauamtsleiter Bessel, die gerade versuchen, ihr Versagen im Amt dadurch zu bemänteln, dass sie die Stadtverordneten, die Ausschüsse und die Öffentlichkeit belügen. Und der ernste Hintergrund ist der, dass höchstwahrscheinlich Tiere sterben werden und der ganze Zoo untergehen könnte.

Dummheit kann tödlich sein !

Was ist passiert?

Vor 15 Jahren erhielt der Zoo eine hochmoderne preisgekrönte und auf 40 Jahre mindestens ausgelegte komplexe Heizungsanlage, die von unserem Versorgungsunternehmen erstellt und dem Zoo mit einem Wärmelieferungsvertrag zur Verfügung gestellt wurde. Aus irgendwelchen nicht nachvollziehbaren Gründen möchte Eberswalde und sein Zoo diese Anlage modernisieren und künftig selbst betreiben. Deshalb haben sie den Vertrag mit dem Versorgungsunternehmen zum 01. Oktober 2012 gekündigt.

Das durften sie und dagegen ist nichts einzuwenden. Ab 02. Oktober also schaltet das Versorgungsunternehmen seine Anlage ab und hat dann nach der Gesetzeslage 5 Jahre Zeit, seine Anlage abzubauen. Stadt und Zoo dürfen die nicht mehr benutzen. Einen Rechtsstreit wird es, entgegen der törichten Meinung des Herrn Bessel, natürlich nicht geben – warum auch, denn das Versorgungsunternehmen ist im Recht und schaltet Heizung und Strom am 01.10.2012 ab; die Folgen trägt allein der Zoo!

Immer schlecht: erst handeln, dann nachdenken.

Jetzt erst wird den Verantwortlichen nämlich offensichtlich so richtig klar, was für einen Mist sie gebaut haben. Denn sie sind bei ihren Plänen erkennbar davon ausgegangen, dass das Versorgungsunternehmen ihnen das gesamte ca. 2000 m lange erstklassige unterirdisch verlegte und in die Gehege und unter den Teich im Urwaldhaus geführte Nahwärmenetz samt allen Heizkörpern und sonstigen Teilen schenken oder jedenfalls für „peanuts“ überlassen würde. Denn dass die gesamte Anlage dem Versorgungsunternehmen gehört, wussten sie oder hätten es jedenfalls wissen müssen.

Das Versorgungsunternehmen hat auch nichts dagegen, ihnen die Anlage – nee, nicht zu schenken – aber zu verkaufen. Zu einem Vorzugspreis, versteht sich. Angesichts der Tatsache, dass ein neues Netz mit allen Erdarbeiten, Baufreiheit, Tierumsiedelungen, neuen Heizkörpern usw. nicht unter mindestens 1,1 Mio € zu haben ist – von Neben- und Zusatzkosten und Folgeschäden mal abgesehen – und angesichts der Tatsache, dass das bestehende erstklassige Netz problemlos arbeitet und für mehr als 25 Jahre gut ist, ruft das Versorgungsunternehmen den angemessenen Preis von € 650.000 auf.

Dumm gelaufen bisher.

Die Verantwortlichen  reagieren mit Schockstarre und, wie man vermuten darf, kollektiver Schnapp-Atmung. Soviel Geld haben sie nicht. Können sie sich wohl auch nicht leihen. Fördermittel gibt´s für so was auch nicht. Zwar planen sie für den Zoo ohnehin Gewerbesteuermehreinnahmen, aber vor die haben die Götter bekanntlich den Schweiss, wenn nicht gar die Entrüstung der Gewerbetreibenden, gesetzt.

Was tun? Wenn den verantwortlichen Herren, zu denen man auch andere wie den Herrn Bürgermeister zählen kann, nicht rasch was einfällt, rollen nicht nur Köpfe, sondern der Zoo ist ernstlich gefährdet.

Lügen…

fällt einigen von ihnen offenkundig als erstes ein. Denn wenn sie ihren Kopf retten wollen, dürfen sie weder dem Zoobeirat noch den Abgeordneten noch dem Finanzausschuss noch dem Hauptausschuss sagen, dass sie unüberlegt und ohne Prüfung der Rechtslage und inkompetent drauflosgewurstelt haben und jetzt „in der Brennsuppe“ sitzen.

Also erfinden sie folgendes Szenario, nachzulesen in der Vorlage BV/775/2012 des Bürgermeisters an den Hauptausschuss Eberswalde vom 03.05.2012:

 –           Das Heizungssystem im Zoo arbeitet von Anfang an nicht richtig, die Versorgungssicherheit ist nicht gegeben, sodass bei niedrigen Temperaturen elektrisch zugeheizt werden muss, was unnötige hohe Stromkosten verursacht;

 –           der Wert der „alten Leitungen“ beträgt nur € 50.000, der Versorger wolle aber für die gesamte Anlage einschliesslich der „veralteten“ BHKW € 650.000 haben und habe die Verhandlungstür mit anwaltlichem Schreiben zugeschlagen.

 –           Deshalb müsse ein eigenes Nahwärmesystem errichtet werden. Das werde insgesamt, mit allen Erdarbeiten und Bauten usw., € 675.000 kosten. Dafür könnte man dann noch ca. € 193.000 Fördermittel kriegen.

 –           Das Ganze könne bis 02. Oktober gebaut, in Betrieb genommen und operativ sein.

 …haben allerdings kurze Beine !

Nichts von alledem stimmt, und das wissen die Herren ganz genau, denn wenn sie es nicht schon kraft ihrer Fachkompetenz wüssten – woran man jetzt füglich zweifeln kann – dann hat der Versorger es ihnen jedenfalls schon vor Monaten haarklein dargelegt. Zu den vier oben wiedergegebenen Behauptungen – die Unwahrheiten sind noch erheblich zahlreicher – ist vielmehr Folgendes nachweisbar richtig:

 –           Das Heizungssystem arbeitet seit Anbeginn einwandfrei, wie die Mitarbeiter des Zoo selbst, im Gegensatz zu ihrem Vorgesetzten Hensch, dem Landrat des Landkreises Barnim, SG Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt vor kurzem bestätigt haben und wie die Wartungsdokumentation zweifelsfrei beweist. Die elektrische Zuheizung ist so geplant und deckt Spitzenbedarf kostengünstig ab. Die BHKW sind zwar nicht mehr neu, aber sie sind vor allem von einem Heizungsmonteur der Stadt unerlaubter Weise beschädigt worden – bis dahin haben sie einwandfrei gearbeitet. Verhandlungen haben garnicht stattgefunden, wiewohl der Versorger sie bis heute anbietet.

 –           Schon die Planung des Zoo hat mit dem vorhandenen Leitungsnetz fest gerechnet – wollte das aber wohl sozusagen „geschenkt“ haben. Den Wert der „alten“ Leitungen mit mindestens € 650.000 haben unabhängige Fachunternehmen bestätigt.

 –           Ein neues System ist für den lächerlichen und nicht nachvollziehbaren Betrag von € 775.000 nicht zu kriegen, der reicht nicht mal für ein Nahwärmenetz, geschweige denn den Rest. Und die erhofften Fördermittel könnte es in der Höhe nur geben, wenn die Vergabestellen grob getäuscht werden. Das allerdings könnte beabsichtigt sein – schon der Hauptausschuss ist über die wahren Kosten bewusst irregeführt worden (widersprüchliche „geschönte“ Zahlen in der Beschlussvorlage!).

 –           Und vor allem ist diese Investition auch für das doppelte Geld mit allen notwendigen Planungen, europaweiten Ausschreibungen, Genehmigungen und Vergabeverfahren (gegen deren Vorschriften bereits verstossen wurde) schlechterdings vor dem Sommer 2013, wenn überhaupt so kurzfristig, nicht zu erstellen. Dann kann man es allerdings auch lassen, denn die meisten Tiere sind dann tot oder verkauft und die Verantwortlichen hoffentlich entlassen!

 Man kann bekanntlich wenige Menschen für immer oder alle für kurze Zeit für dumm verkaufen, aber nicht alle für immer!

Was also denken sich die Verantwortlichen bei dieser Posse? Spätestens am 03. Oktober, wenn die ersten Leguane oder was immer tot vom Ast fallen, die Aras nach der Heizung schreien und die Krokodile vor Kälte mit den Zähnen klappern, – spätestens dann kommt die Stunde der Wahrheit.

Dennoch will die Stadt mit dem Versorger nicht reden, obwohl der natürlich verhandlungsbereit ist und nach Kräften daran mitwirken wird, die Katastrophe zu verhindern.

gez.: Ulrich Haak

Sachverständiger für Haustechnik und Energieversorgung

ESC Energie Service Center GmbH & Co. KG Bereich Sachverständigenwesen

 

 

 

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Jun 2012 08

While the McCourts are still arguing in court over who owns


She married Joseph D. Washington Sr. On Dec. I AM an expert on nothing except, perhaps, after 50 years experience, village halls, church halls and Women Institute huts. The last are my favourites. They are less likely to have hospital floors and modern in the kitchens, but the genuine article, with a coke stove sitting on an iron saucer in the middle of the floor and spitting out toxic fumes is hard to find now..

wholesale jerseys from china The Jaguars could suffer a significant letdown here after their huge upset of the Ravens on Monday night and then travelling on a short week. Even with that victory Cheap Jerseys from china https://www.cheapjerseysteams.com/ wholesale nfl jerseys, Jacksonville offence remains one of the league weakest, and is averaging a league low 12 points per game. Houston can score while its defence is vastly improved.. wholesale jerseys from china

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Cheap Jerseys free shipping Marital acrimony is bit of a local theme for Southern California’s NL clubs. In San Diego, the dust seems to have settled after the split of John and Becky Moores, who were married in 1963 after meeting in a high school history class. While the McCourts are still arguing in court over who owns the Dodgers, the Moores settled out of court last year, a process hastened when John Moores sold his share of the Padres to a group headed by Jeff Moorad in a deal that will vest in stages over the next five years.. Cheap Jerseys free shipping

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Jun 2012 06

Legaler Waffenbesitz – immer noch der „Hase Willi“


Sie kennen den Jägerwitz, bei dem alle Jagdgäste ein und demselben Hasen begegnen, dem „Hasen Willi – auf den schiessen wir immer“. Dieser Witz, so blöd er ist, gibt ziemlich genau die intellektuelle Substanz der Leute wieder, die sich seit Jahren „immer wieder“ auf den legalen Waffenbesitz, vorwiegend der Jäger und Sportschützen, „einschiessen“. Vor allem dann, wenn (selten – gottseidank) etwas passiert, zum Beispiel das furchtbare Winnenden, aber letzhin ein 14-jähriger, der in Memmingen mit einer dem Papa geklauten Waffe rumgeballert hat.

Das nimmt dann im SPIEGEL 22/2012 auf S. 16 ein Herr Jürgen Brenneke zum Anlass, mitzuteilen, es sei ein generelles Problem, „dass überhaupt so viele Menschen Waffen und Munition zu Hause haben“. Zudem meint er, in offenbar (?) schöner Unkenntnis unserer Waffengesetzgebung, der Erwerb von Waffen sei in letzter Zeit eher erleichtert und das Waffengesetz liberalisiert worden. Die allgemeine Verwaltungsvorschrift, die wir gerade gekriegt haben, legt seiner Ansicht nach das Waffengesetz „extrem grosszügig“ aus – „zugunsten der Waffenbesitzer, aber zu Lasten der inneren Sicherheit“.

Na ja, der Mann ist 74, hat also vielleicht schon stark zurückgesetzt, wie der Jäger sagt. Wäre als Bürger mit seiner eher schlichten Meinung, die er natürlich haben darf, halt nicht so ganz ernst zu nehmen.

Was allerdings nachdenklich macht, ist die Tatsache, dass dieser Mensch, Ministerialrat a. D. und ehemaliger Reserveoffizier, immerhin bis 2003 Referatsleiter für Waffen- und Sprengstoffrecht im Bundesinnenministerium war und interessanterweise schon immer der Meinung, Waffen gehörten nur in die Hand von Militär, Polizei, allenfalls noch Jägern und eben gefährdeten Personen. Sonst nirgendwohin, vor allem nicht in die Hände von Sportschützen.

Woran man wieder mal sieht: Auch sogenannte Experten sehen oft den Wald vor Bäumen nicht. Denn inzwischen sollte sich auch beim schlichtesten Gemüt langsam herumgesprochen haben, dass natürlich nicht die legalen Schusswaffen das Übel sind, sondern allenfalls die illegalen.

Nur mal zur – gestrafften – Erinnerung:

                   nur ca. 8% aller Tötungsdelikte werden mit Schusswaffen verübt,

                  davon nur 4% mit legalen Waffen, das sind 0,32% aller Tötungsdelikte.

                  davon stets einige von beamteten Waffenträgern,

                  so gut wie kein Fall mit Gewehren, sondern Kurzwaffen.

Oder mal andersrum:

Im Schnitt werden etwa 3 Menschen jährlich Opfer einer Sportwaffe, aber 1146 werden Opfer von Ärzten, 4192 Opfer des Strassenverkehrs und 1042 Opfer anderer Mordinstrumente (lt. einer Statistik von 2009).

Also: Legal besessene Waffen spielen strafrechtlich und vor allem für die „innere Sicherheit“  kaum eine Rolle, ausser gelegentlich mal Dienstwaffen. Auch werden legale Waffen überwiegend bei Selbstmorden und Affekthandlungen gegen den Lebensgefährten etc. eingesetzt, Straftaten, die wahrscheinlich in jedem Falle, wenn auch mit anderen Tatwaffen, verübt worden wären. Zudem spielt bei fast allen Taten mit legalen Waffen der Alkohol die weitaus wichtigere Rolle als die Waffe selbst.

Und letztlich zu dem schlimmen Winnenden: wenn der Vater von Tim K. nur eine einzige Waffe besessen und diese schlampig aufbewahrt hätte, wäre es trotzdem passiert – die 14 anderen Waffen im Tresor haben für diese Tat keine Rolle gespielt; eine Tat übrigens, in der strafbares Verhalten des Vaters zusammentraf mit einer geradezu erschreckenden Gefühllosigkeit gegenüber den inneren Nöten des Täters!

Nix für ungut, Herr Brenneke!

 Dr. Wolfgang Lipps

Rechtsanwalt, Geschäftsführer

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