Neuer EU-Wolfsberater: Jörg Vogelsänger

Die Generaldirektion Env der EU-Kommission, zuständig für Umwelt und Naturschutz der EU, hat den Minister für ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg,

Herrn Jörg Vogelsänger,

zum offiziellen EU-Wolfsberater ernannt.

Dieses Ehrenamt verdankt er seinem unermüdlichen publizistischen und vor allem politischen Wirken für die Förderung wachsender Wolfspopulationen – sein Land Brandenburg nimmt hier eine hervorragende Stellung ein.

Die EU-Kommission hat überzeugt – so die offizielle Begründung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaft – dass der Ernannte mit einer lustigen Wolfsverordnung in listiger Weise bei Wolfsgegnern den Eindruck erwecken konnte, er wolle die Wolfspopulation regulieren, während seine Verordnung tatsächlich dafür höchst unbrauchbar ist (s. dazu www.jagdrechtsblog.de vom 26.12.17: „Wolfsverordnung Brandenburg – der Unsinn geht weiter.“).

Damit beruhigt er nämlich die lautesten Gegner des Wolfs wie den Bauernverband und die Skeptiker wie die Jägerschaft, leistet aber mehr oder minder heimlich der weiteren Verbreitung des Wolfs Vorschub.

Kurzum: ein Mann nach dem Herzen von NABU, Bund und Co – und jetzt eben auch der EU-Kommission.

JUN.i Institut für Jagd Umwelt und Naturschutz gratuliert!

Ihr Dr. Wolfgang Lipps

 

 

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1 Kommentar zu „Neuer EU-Wolfsberater: Jörg Vogelsänger“

  1. Ronald Braun sagt:

    Eines muss man ihm (den offiziellen EU-Wolfsberater) doch lassen, er hat es geschafft die Menschen so gut zu täuchen, das selbt die die es besser wissen könnten, ihn für einen Fachmann in Sachen Wolf zu alten.
    Alles was er bislang auf den Weg gebracht hat, die „Verfügungen, Regelungen und Darlegungen“ sind nicht einmal das Papier wert auf denen sie gedruckt wurden.
    …aber alle (na gut sagen wir mal die gläubige Gemeinde der Romantikbiologen und Terrassenstierschützer) sind hellauf begeistert!
    …nicht das das etwas nützt, aber es hebt sein Ansehen!

    Wie sagte schon der alte Abraham Lincoln so richtig:
    Manchmal ist es besser, durch Schweigen den Eindruck von Inkompetenz zu erwecken, als durch Reden letzte Zweifel daran endgültig auszuräumen.

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