Artikel-Schlagworte: „Jäger“

Nov 2010 29

Wikileaks und die deutsche Jagd


wikileaksdie Amerikaner ein Volk von Jägern – meist in rotkarierten Jacken und mit Vollerntern – und vor allem Schützen sind, wie man von Clint Eastwood weiss, lag es nahe, dass unsere Rechercheure die 250000 Wikileaks-Dokumente mal gezielt ansehen. Aus der Googlesuche unter Deutschland-UND-Jagd-UND-Jäger-UND-Naturschutz-UND-Jagdgegner hier einige interessante Meldungen der amerikanischen Diplomaten nach Washington:

- die amerikanische Rauchwarenindustrie (nicht Zigaretten sondern Pelze, Dummie!) muss sich auf segmentelle Umsatzrückgänge einstellen, vor allem bei Biberfellmützen nach Art des Davy Crockett. Denn einerseits sind die Europäer zu blöd, um sich selbst welche zu schiessen, aber andererseits hat die deutsche Wiedervereinigung zum fast völligen und nur mit dem Trabbi vergleichbaren Verschwinden der ostdeutschen Fellmütze mit Ohrenklappen und vor allem mit Schirm geführt;
- über den Staatssekretär im saarländischen Umweltministerium Borger wird an Hillary berichtet, er sei ein „Schlichtbeutel“ („simple-bag“), weil er Jagdgegnern bei Drückjagden allen Ernstes Logenplätze zum Demonstrieren zuweisen will;
- dem nordrhein-westfälischen Umweltminister wird nebulöses Verständnis der Jagd („foggy perception of what hunting means“) attestiert;
- es wird zur Weiterleitung an die NRA (National Rifle Association – ein wichtiger Wählerstamm in den USA) beobachtet, dass die deutsche Polizei sich insbesondere bei ihrem Waffentick („well-nigh neurotic weapons phobia“) immerhin FBI-Gepflogenheiten annähere. Dieser Dienst pflegt ja bekanntlich unschuldigen Bürgern Fallen zu stellen, um sie dann einer Straftat überführen zu können. Das mache die German Police jetzt auch, bei der – für die amerikanische my-home-is-my-castle-Mentalität völlig unverständlichen (nur im Irak nicht!) – „verdachtsunabhängigen Waffenschrankkontrolle“. Da würden nicht nur gesetzeswidrig auch gleich noch die Waffen mitkontrolliert, und der Ehefrau gerne auch mal ´ne Falle gestellt (“dann machen doch einfach Sie mal das Waffenschränkchen auf, Gnädigste”) oder es wird gefragt, “ob der Ehemann schon mal gewalttätig werde, oder ob er mehr als eine Waffe auf´m Küchentisch putzen würde – dann gleich Strafverfahren!

Und so weiter und so fort.

Über die militärspiondieser Meldungen können wir natürlich nichts sagen. An sich ist Wikileaks bisher noch nie eines falschen Zitats überführt worden, aber man weiss ja, dass die in der letzten Zeit mehrfach Zielscheibe von grossangelegten Hackerangriffen waren, die nach Erkenntnissen eingeweihter Kreise bis hinauf in amerikanische Regierungskreise, aber auch weit in nahöstliche Geheimdienste reichen. Die amerikanische Botschaft hält sich bedeckt: „Erstens sind die Meldungen nicht von uns, und zweitens sagen wir garnichts, und drittens sagen wir nur was, wenn Ihr endlich die Berliner Wildschweine aus unserem Garten fernhaltet („prevent the f…ing wild boar from eating his Excellency´s vegetables“).

Na ja, uns geht´s sowieso nur um Inhalte.

Lesen Sie doch selbst mal nach.
Ihr
Dr. Wolfgang Lipps CAIO (Chief Analyst Internet Operations)
JUN.i Institut für Jagd Umwelt und Naturschutz

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Feb 2010 09

Jäger beeindrucken das Europäische Parlament


Vor ca. 3 Wochen versammelten sich die Vertreter der Europäischen Jägerschaft im Europäischen Parlament in Brüssel, um den Abgeordneten zum einen für die bisherigen Aktivitäten für den Erhalt der nachhaltigen Jagd zu danken und wieder einmal für die Jagd zu werben. Die Präsidenten der nationalen Jagdverbände der 27 EU-Mitgliedstaaten hatten beschlossen, jedem „ihrer“ nationalen Abgeordneten ein atemberaubendes Buch mit dem Titel „Passion für Jagd und Wildtiere in Europa“ mit einer Zusammenstellung der schönsten Bilder des Wildtier-Fotografen Eugène REITER (LU) zu widmen. Es wurde im Rahmen eines Cocktails im Europäischen Parlament in Brüssel von FACE organisiert und stand unter der Schirmherrschaft von EVP-Präsident Joseph DAUL, MdEP, sowie Veronique MATHIEU, MdEP. Der Wildtierfotograf Eugène REITER nahm ebenfalls an dieser Veranstaltung teil.

FACE Präsident Gilbert de TURCKHEIM erinnerte das Publikum daran – unter ihnen an die fünfzig Abgeordnete und parlamentarische Assistenten -, dass „es die entscheidende Rolle der Jäger sei, für den Erhalt der Artenvielfalt zu sorgen.“ Er sprach auch über die sozialen Aspekte der Jagd, „durch die wir den ländlichen Raum verstehen und welche zusätzlich die städtische und ländliche Bevölkerung verbindet“. Präsident Joseph DAUL betonte, dass Jäger täglich ihre Fähigkeiten und ihren Einsatz für die Erhaltung von Wildtieren und deren Lebensraum unter Beweis stellen.

FACE – der Zusammenschluss der Verbände für Jagd und Wildtiererhaltung in der EU – ist eine nicht-gewinnorientierte, internationale Nichtregierungsorganisation mit Geschäftsstelle in Brüssel (Belgien). Über ihre 36 Mitglieder (Der Unterzeichnete ist eines der wenigen Einzelmitglieder der Organisation), die nationalen Jagdverbände der Mitgliedstaaten der Europäischen Union und anderer Länder des Europarates vertritt FACE die Interessen von etwa 7 Millionen europäischen Jägern.

JUN.i Institut für Jagd Umwelt und Naturschutz
Dr. Wolfgang Lipps
Geschäftsführer

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Dez 2009 22

Hinweis für die Feiertage – QUIZ mitmachen und Bockjagd gewinnen!


Um Ihre Sinne für das Jagdrecht zu schärfen und Ihnen die Möglichkeit zu geben, über die Festtage einer gewinnbringenden Arbeit vor dem Computer nachzugehen, haben wir ein GEWINNSPIEL eingestellt, das Sie mit dem Button QUIZ anwählen können.

Unter den richtigen Lösungen verlosen wir eine Bockjagd im Mai in unserem schönen Revier, das  Sie sich auf der website vom Lehrprinz e.V. , s. Links, etwas näher ansehen können.

Frohe Weihnacht, einen guten Rutsch, und auch im nächsten Jahr viel Anblick, Anlauf und Weidmannsheil!

Ihr JUN.i-Institutsteam.

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Dez 2009 10

Warum scheren sich gerade die Jäger keinen Deut um ihr Recht?


Wir wissen aus langjähriger Anwaltserfahrung, dass Jäger (und leider oft auch Ihre Anwälte) nur höchst rudimentäre Kenntnisse vom Jagd- und Waffenrecht, erst recht vom Hygienerecht, Naturschutzrecht usw., haben Das ist deshalb so erstaunlich, weil gerade wir Jäger von Recht und Gesetzen, die sich bekanntlich „wie eine ew´ge Krankheit forterben“, umstellt sind.

Die kleinsten Fehler können uns den Jagdschein, die WBK und sogar das Revier kosten!

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Dez 2009 07

Einführung


Dies ist der erste und umfassende JAGDRECHTSBLOG im Internet.

Wir bieten zunächst eine rege Diskussion von und Antworten zu Jagdrechtsfragen. Vor allem finden Sie hier alle 2 bis 3 Monate einen lustigen aber verzwickten Rechtsfall, an dem Sie Ihr jagdrechtliches Wissen testen können – wenn Sie die richtige Lösung finden, nehmen Sie an einer Verlosung teil, s. Quiz!

Nehmen Sie zudem teil an unserer Subskription. Ab Mitte nächsten Jahres erstellt das Institut einen „Online-Kommentar des gesamten deutschen Jagdrechts“ – s. dort. Kommentiert werden das Bundesjagdgesetz, das Waffengesetz (mit allen Nebengesetzen und Verordnungen) und alle Landesjagdgesetze. Der gesamte Kommentar soll nach 24 Monaten abgeschlossen sein – die Online-Edition stellt sicher, dass er immer auf dem neuesten Stand ist.

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